Die Hochschule der Künste Bern (HKB) vereint eine Vielzahl von
künstlerischen Disziplinen unter einem Dach und entwickelt
spartenübergreifende Perspektiven in Lehre und Forschung. Das Angebot
umfasst Studiengänge und Weiterbildungen in den Bereichen Gestaltung,
Kunst, Konservierung und Restaurierung, Musik, Oper/Theater und
Literatur.
An der Schnittstelle zwischen Lehre und Forschung suchen die Leiterin
des Forschungsschwerpunkts "Intermedialität" und die Leiterin des
Fachbereichs Gestaltung und Kunst der HKB per sofort oder nach
Vereinbarung eine/n
Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (50%).
Der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt Intermedialität widmet sich
künstlerischen Praktiken und Erarbeitungsprozessen sowie den Theorien
und Praktiken der Künste. Im Fokus stehen dabei gesellschaftliche Fragen
und mögliche künstlerische Herangehensweisen und Formate. In
Forschungsprojekten werden Übersetzungsvorgänge zwischen verschiedenen
Medien untersucht und die Interferenzen zwischen wissenschaftlichen und
künstlerischen Vorgehensweisen und Darstellungsformen ausgelotet.
sowie darauf aufbauende Master-Studiengänge an. Theorie und Praxis
stehen im Fachbereich Gestaltung und Kunst in der Ausbildung nicht
nebeneinander. Sie befinden sich in einem ständigen Austausch
miteinander. Daher knüpft der Fachbereich Beziehungen zwischen
künstlerisch-gestalterischer Lehre und Praxis und legt einen Schwerpunkt
auf innovative Vermittlungsformate sowie Theorie und Praxis verbindende
Ansätze der Wissensproduktion.
Um den Austausch und den Aufbau der Kompetenzen zwischen Theorie, Praxis
und Forschung in Zukunft noch stärker zu ermöglichen, suchen wir eine/n
wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in. Zu den Aufgaben gehört die
Mitwirkung am Forschungsaufbau an der HKB (Akquisition, Coaching, später
auch Projektleitung), dabei spezifisch die Unterstützung und Förderung
von Forschungsprojekten, die den gesellschaftlichen Kontext von
Kunstproduktion und die Entwicklung und Einbettung diskursiver Formate
in und zwischen den Künsten einbeziehen sowie die Bedeutung von Formen
der Selbstorganisation im künstlerischen Austausch reflektieren.
Erwünscht ist zudem die Mitarbeit an der Entwicklung von Formaten, die
den Austausch zwischen Lehre und Forschung im Bereich der Gestaltung und
Kunst fördern.
Sie verfügen über einen Hochschulabschluss und allenfalls eine Promotion
sowie Erfahrung in der Einwerbung und Durchführung von
Forschungsprojekten. Gefordert sind einerseits Kenntnisse kunst- bzw.
sozialwissenschaftlicher Methoden und andererseits aktueller
künstlerischer Debatten und Netzwerke. Erfahrungen im Bereich der
nationalen resp. internationalen Kunsthochschullandschaft werden
vorausgesetzt. Kommunikative Kompetenzen, Fähigkeit zum selbständigen
Arbeiten und ein breit gefächertes Interesse an Fragestellungen im
Grenzbereich von Wissenschaft und Kunst sind des Weiteren unabdingbar.
Möchten Sie sich an der Weiterentwicklung eines multidisziplinären
Hochschulbetriebs beteiligen? Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen
nehmen wir gerne bis am 10. Juni 2013 Online entgegen. Den Link für die
Online-Bewerbung finden Sie unter
http://www.hkb.bfh.ch/de/hkb/stellenangebote/ in der entsprechenden
Stellenausschreibung. Bitte beachten Sie, dass wir für diese Stelle nur
Online-Bewerbungen annehmen. Im Rahmen der Massnahmen zur ausgewogenen
Vertretung von Frauen und Männern werden Bewerbungen von qualifizierten
Frauen bevorzugt behandelt. Ausgewählte Bewerber/innen werden zu einem
Gespräch eingeladen.
Fragen beantwortet gerne Priska Gisler, Leiterin Forschungsschwerpunkt
Intermedialität, Tel. +41 31 848 39 49 oder +41 78 646 47 69.
Mehr Informationen über den Fachbereich Gestaltung und Kunst erhalten
Sie unter
http://www.hkb.bfh.ch/de/studium/fachbereiche/gestaltung-und-kunst/,
einen Überblick über die Aktivitäten des Forschungsschwerpunkts
Intermedialität unter
http://www.hkb.bfh.ch/de/forschung/forschungsschwerpunkte/
fspintermedialitaet/.
Quellennachweis:
JOB: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (Bern). In: ArtHist.net, 22.05.2013. Letzter Zugriff 04.04.2026. <https://arthist.net/archive/5427>.