Julius von Schlosser (Wien, 6 Oct 16)

Vienna, 06.10.2016

Julius von Schlosser (1866–1938)
Internationale Tagung zum 150. Geburtstag, gemeinsam veranstaltet vom Kunsthistorischen Museum Wien und dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien

Aus Anlass des150. Geburtstag erinnert die Tagung an diesen großen Wiener Gelehrten und beleuchtet seine einflussreiche Rolle als Museumsmann und Universitätslehrer. Die Vorträge thematisieren sein Verhältnis zu großen Zeitgenossen wie Bode, Riegl, Warburg, Wölfflin oder Croce ebenso wie seine wegweisenden, bis heute stark rezipierten Publikationen, seine wichtigsten Schüler und seine Aktualität innerhalb des kunsthistorischen Methodendiskurses.

Anmeldung: Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung unter: schlosserkhm.at

Programm

Donnerstag, 6. Oktober 2016
Kunsthistorisches Museum, Bassano Saal (1010 Wien, Burgring 5, 2. Stock)

10:00
Generaldirektorin Dr. Sabine Haag und Prof. Dr. Sebastian Schütze:
Begrüßung und Einführung

Sektionsleitung: Generaldirektorin Dr. Sabine Haag (KHM, Wien)

10:30
Paulus Rainer M. A. (KHM, Wien):
Schlosser als Mittler zwischen Kunst und Publikum. Das Beispiel Saliera

11:15
Dr. Marthe Kretzschmar (Universität Wien):
Julius von Schlosser und die Forschung zum Wachsporträt

12:00
Dr. Konrad Schlegel (KHM, Wien):
„Aus der Wiener Kunstkammer“. Fragmente zur Rolle der Kleinplastik bei Julius von Schlosser

Mittagspause

Sektionsleitung: Prof. Dr. Sybille Ebert-Schifferer (Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom)

15:00
Dr. Beatrix Darmstädter (KHM, Wien):
Julius von Schlosser und die ‚neu geschaffene Sammlung historischer Musikinstrumente‘

15:45
Dr. Rainald Franz (MAK, Wien):
Julius von Schlosser und das Österreichische Museum für Kunst und Industrie. Kunstkammer und Mustersammlung

Kaffeepause

17:00
Dr. Hans Ulrich Kessler (Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz, Berlin):
„Ew. Excellenz, Hochverehrter Herr Geheimrat“. Kunst- und Kulturgeschichte – die Korrespondenz von Julius von Schlosser an Wilhelm von Bode in den Jahren 1889–1925

Abendvortrag
19:00
Prof. Dr. Artur Rosenauer (Universität Wien):
Schlosser und Riegl

Freitag, 7. Oktober 2016,
Universität Wien, Institut für Kunstgeschichte, Seminarraum 1 (1090 Wien, Universitätscampus, Hof 9, Zugang über Garnisongasse 13)

Sektionsleitung: Prof. Dr. Sebastian Schütze (Universität Wien)

9:00
Dr. Berthold Hub (Universität Wien):
Schlossers „Ghiberti“

9:45
Prof. Dr. Michael Viktor Schwarz (Universität Wien):
Die Giottoforschung und Schlossers „Ghiberti“

Kaffeepause

11:00
Prof. Dr. Ingrid Ciulisová (Slowakische Akademie der Wissenschaften, Bratislava):
Julius von Schlosser, court art and iconology

11:45
Prof. Dr. Raphael Rosenberg (Universität Wien):
Die Kunstliteratur – Nach Epochen oder Gattungen?

12:30
Prof. Dr. Hubert Locher (Universität Marburg):
„Inselhaftigkeit“. Schlossers Kunstbegriff im Kontext

Mittagspause

Sektionsleitung: Prof. Dr. Michael Viktor Schwarz (Universität Wien)

15:00
Prof. Dr. Michael Thimann (Universität Göttingen):
Kunstgeschichte als Bücherwissenschaft: Julius von Schlosser und Aby Warburg

15:45
Prof. Dr. Matthew Rampley (University of Birmingham):
Schlosser’s concept of language and the aesthetic

Kaffeepause

17:00
Prof. Dr. Sebastian Schütze (Universität Wien):
„Aber ich tue mein möglichstes, ein halbwegs guter Crocianer zu werden“. Schlosser und Croce

17:45
Prof. Dr. Robert Williams (University of California, Santa Barbara):
Schlosser, Vossler, and Wölfflin

Quellennachweis:
CONF: Julius von Schlosser (Wien, 6 Oct 16). In: H-ArtHist, 23.09.2016. Letzter Zugriff 19.02.2017. <https://arthist.net/archive/13787>.

Beiträger: Dr Franz Kirchweger

Beitrag veröffentlicht am: 23.09.2016

Empfohlene Zitation

Zu Facebook hinzufügen