CONF 02.02.2015

Transmortale VI (Kassel, 7 Mar 15)

Museum für Sepulkralkultur, Kassel, 07.03.2015
Anmeldeschluss: 04.03.2015

Susan Müller-Wusterwitz

Programm, transmortale VI – Neue Forschungen zum Thema Tod

10.00 – 12.15 Block I

Begrüßung und Einführung

Susanne Dinkl (Würzburg):
Die Angst vor den Untoten – ein überzeitliches Phänomen?

Kaffeepause

Dominik Feith (Frankfurt/M.): Familialisierung unter extremen Bedingungen: Fallstudien zum Tod am Lebensbeginn

Christian Schütte (Siegen): Das Bild des Todes in der Ratgeberliteratur zu den Themen Sterben und Trauern

12.15 – 13.30 Mittagspause

13.30 – 15.00 Block II

Anne Simone Krüger (Hamburg): Als aus dem Sensenmann ein Kasten wurde – Sitzende Särge als alternative Personifikation des Todes bei René Magritte

Miriam Schreiter (Chemnitz): Tod und Sterben in digitalen Räumen: Spielend Sterben und Totsein in Casual Games

Oskar Terš (Wien): Friedhof oder Denkmal? Die Michaelergruft von Wien

15.00 – 15.30 Kaffeepause

15.30 – 17.30 Block III

Anne Gnausch (Berlin): Hilfe für Lebensmüde. Das Berliner Modell der Suizidentenfürsorge zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Marco Hompes (Karlsruhe): Das schweigende Bild. Probleme eines visuellen Narrativs am Beispiel des Suizids

Abschlussdiskussion

Veranstalter und Organisation:
Universität Hamburg (Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie):
Prof. Dr. Norbert Fischer, Dr. Anna-Maria Goetz, Jan Möllers M.A.
Kooperationspartner Berlin: Moritz Buchner M.A., Stephan Hadraschek M.A.
Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal (AFD)/
Stiftung Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur, Kassel:
Prof. Dr. Reiner Sörries, Dipl.-Ing. Dagmar Kuhle

Anmeldeschluss: 4. März 2015

Teilnahme-Beitrag inkl. Mittagsimbiss:
45,– Euro / 20,– Euro erm. (Studenten)

Anmeldung:
AG Friedhof und Denkmal,
Stiftung Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur
Weinbergstraße 25–27
34117 Kassel
e-mail: infosepulkralmuseum.de
www.sepulkralmuseum.de
Ines Niedermeyer
fon: 0561 91893-40

Rücktrittsbedingungen:
Bei Verhinderung nach der Anmeldung bitten wir um Nachricht bis 7 Tage vor
Tagungsbeginn. Andernfalls müssen wir Ihnen den vollen Kostenbeitrag in Rechnung
stellen. Sie haben jederzeit die kostenfreie Möglichkeit, eine/n Ersatzteilnehmer/Ersatzteilnehmerin zu benennen.

Über die „transmortale“:
Die Themen Sterben, Tod und Trauer rücken seit einigen Jahren immer mehr in den Fokus der fächerübergreifenden Forschung. Disziplinen wie die Archäologie, Ethnologie oder Kunstgeschichte beschäftigen sich seit jeher mit Gräbern und Begräbnisplätzen. Inzwischen interessieren sich jedoch ganz unterschiedliche Disziplinen für den Wandel der Trauer- und Bestattungskultur wie z.B. die Soziologie, Psychologie, aber auch Geschichte, Volkskunde/Kulturanthropologie, Geschlechterforschung und Medienwissenschaften.
Unter dem Titel transmortale hat erstmalig am 6. Februar 2010 ein Workshop an der Universität Hamburg stattgefunden, um die vielseitigen
und vielschichtigen Forschungsansätze zum Thema Sterben, Tod und Trauer zu verknüpfen. Der Workshop war offen für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Nachwuchsforschung wie z. B. Studierende in der Abschlussphase oder Doktoranden, aber auch für Postdocs und interessierte Forschende. Die transmortale II bis V haben in einem erweiterten Rahmen als Tagung und Workshop im Museum für Sepulkralkultur in Kassel stattgefunden.
Wie die früheren Veranstaltungen bietet auch die transmortale VI am 7. März 2015 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, neue Forschungsperspektiven in Kurzreferaten vorzustellen und diese in einer größeren Runde zu diskutieren. Die transmortale findet jährlich statt und soll eine Plattform für das Forschungsfeld Sterben, Tod und Trauer bieten.

Quellennachweis:
CONF: Transmortale VI (Kassel, 7 Mar 15). In: ArtHist.net, 02.02.2015. Letzter Zugriff 06.04.2026. <https://arthist.net/archive/9386>.

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