José E. García Melero (Hg.): Tratados de Arquitectura/Tratados Artes Figuratives

Reviewed by: Marcus Frings

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Mitunter profitiert die Kunstgeschichte von den Bemuehungen der groesseren Nachbardisziplinen, besonders bei Vorhaben von nationaler Bedeutung. Im vorliegenden Fall ist es ein Projekt der privaten "Fundación Histórica Tavera", die sich dem Ziel verschrieben hat, die Erforschung der Geschichte der ibero-amerikanischen Welt zu foerdern. Ihre seit 1993 entfaltete editorische Taetigkeit ist zum einen retrospektiv, indem Bibliographien, gedruckte Schriftquellen sowie eine Zeitschrift digitalisiert werden. Zum anderen werden aktuelle Forschungsprojekte zu Lateinamerika finanziert, die neue Gesamtedition eines zentralen Literaturhistorikers sowie eine Zeitschrift herausgegeben (http://tavera.com).

Zum ersten Teil gehoert das wohl ehrgeizigste Unternehmen der Stiftung: Zusammen mit dem kulturhistorisch ausgerichteten Verlag Digibis, einem Spezialisten fuer "elektronische" Publikationen, will man auf ca. 150 CD-Roms mehr als 4.500 historische Schriften verfuegbar machen. Erschienen im Zeitraum vom 16. bis 19. Jh. werden sie als grundlegend fuer das Studium der ibero-amerikanischen Kultur (nunmehr auch die Philippinen umfassend) erachtet. Die 10 Sektionen definieren sich regional, die aufgenommenen Schriften reichen von Geschichtsschreibung, Quelleneditionen und Reiseberichten ueber Lexikographie und Orthographie bis zu Spezialdisziplinen wie Recht, Nautik, Kunsttheorie (http://www.digibis.com). Hier scheint also eine eher klassische Ausrichtung an politischer und kultureller Geschichte erkennbar zu sein; naeher untersucht werden sollen die fuer die Kunstwissenschaft besonders interessanten CDs Nr. 13 und 16.

Bevor die Auswahl der Schriften und die Navigation besprochen wird, sei vorausgeschickt, dass alle Texte rein grafisch praesentiert werden. Man sieht Bilder, und zwar im Format tif (oder tiff: tagged image file format), was eine breite Weiterverwendung ermoeglicht. Die CDs erlauben also keine Wortrecherche ueber Suchmasken innerhalb der Texte. Darin unterscheidet sich diese Sammlung grundlegend von einem vergleichbaren Unternehmen, den Art Theorists of the Italian Renaissance (ATIR). Die Verwendung von Bilddateien muss jedoch kein Nachteil sein, was weiter unten betrachtet werden soll.

Zur Auswahl der Schriften faellt zunaechst auf, dass sie nirgendwo begruendet wird. Dabei ist die "Vermissten-Liste" besonders in der CD zur Architektur betraechtlich: Juan Bautista Villalpandos Rekonstruktion des Salomonischen Tempels ist nicht nur fuer die spanische Architekturtheorie und -geschichte ueberaus wirksam - da sie aber als Ezechiel-Kommentar firmiert, ist sie in der Forschung meist uebersehen worden. Warum sie hier nicht aufgenommen wurde, ist fraglich, vielleicht ist es die Tatsache, dass sie lateinischer Sprache verfasst ist [1]. Von den ebenfalls fehlenden wichtigeren Autoren seien nur genannt Juan Caramuel de Lobkowitz, Diego de Villanueva und fuer das spaete 18. Jh. Antonio Ponz [2]. Juan de Arfe y Villafañe ist mit seinem Werk ueber Architektur und Skulptur auf der CD zur bildenden Kunst zu finden.

Ferner ist ein Bemuehen erkennbar, jeweils die Erstausgaben heranzuziehen. Darin ist man jedoch weit weniger erfolgreich gewesen als die ATIR. Besonders bedauerlich ist, dass gerade die Medidas del Romano, Diego de Sagredos Traktat ueber die Saeulenordnungen, lediglich in der zweiten Auflage von 1541 reproduziert wird, anstatt in der seltenen, aber auch seit langem faksimiliert vorliegenden editio princeps von 1526 [3].

Ebenfalls fragwuerdig ist der Umgang mit Manuskripten. Sie kommen durchaus vor, entweder als Originalhandschrift [4] oder in einer juengeren Transkription [5]. Zu Simón Garcías Manuskript waere der Hinweis angebracht, dass es sich um eine Ueberarbeitung eines Traktats des Rodrigo Gil de Hontañon handelt, dem im wesentlichen nur ein Kapitel angefuegt wird. Das waere sicher eine Erlaeuterung wert, bleiben doch so interessante Manuskripte wie Alonso de Vandelviras Tratado de arquitectura [6] oder die 1930 gedruckten Schriften des Fray Juan Ricci aussen vor [7]. Somit sind von den wichtigsten Autoren lediglich Diego de Sagredo (in der 2. Auflage), Rodrigo Gil de Hontañon (der ja nicht genannt wird) und Juan Herrera vertreten.

Nicht nur Originalschriften, auch Klassiker-Uebersetzungen werden aufgenommen. Wieder scheint die Auswahl fragwuerdig: Alberti, Serlio (3. und 4. Buch) und Milizia (Teatro) sind vertreten, nicht aber Vignola oder Palladio. Vitruvs De architectura taucht erst in einer Uebersetzung von 1787 auf, doch sind es gerade die fruehen Ausgaben, die fuer die Frage der Rezeption interessant sind [8].

Auch diese zeitliche Verschiebung zeigt, dass ein Schwerpunkt auf dem 18. und 19. Jh. liegt, was den Forschungsinteressen des Herausgebers entspricht. Ferner lassen die reproduzierten Traktate eine Tendenz zu praxisbezogenen Lehrbuechern erkennen, die auch Staedtebau, Wasserbau und Militaerarchitektur einbeziehen - zu Gunsten dieser Spezialliteratur scheint die Breite an klassischer Architekturtheorie reduziert worden zu sein. Die genannten Luecken erklaeren sich jedoch moeglicherweise auch daraus, dass durchweg auf Bestaende der Nationalbibliothek Madrid zurueckgegriffen wurde (die auch auf dem Cover firmiert).

Entdeckungen sind bei solchen Unternehmungen ja eigentlich nicht zu erwarten. Dennoch ueberrascht diese Sammlung damit, stehen den genannten Luecken doch unverhoffte Funde gegenueber. So findet man unter den Architeturtraktaten die Handschrift gebliebene architectura civil des Architekten José de Hermosilla y de Sandoval. Sie wird ueblicherweise in die roemischen Jahre Hermosillas vor 1741 datiert, vom Herausgeber aber um 1750. Hier zeigt das graphikbasierte Konzept seine Staerke, wenn die zahlreichen kleinen Textabbildungen und die grossformatigen Veduten bis ins kleinste Detail studiert werden koennen.

Solche Trouvaillen bietet die CD-ROM zu den artes figurativas nicht. Sie erscheint in der Auswahl der Traktate insgesamt homogener. Auch hier liegt ein Schwerpunkt auf den letzten beiden Jahrhunderten des beobachteten Zeitraumes. Praxisbezogene Traktate fehlen voellig, dafuer sind fuer das 19. Jh. einige aesthetisch-philosophische und historiographische Werke aufgenommen. Alle Klassiker wie Gutiérres de los Ríos, Juan de Butrón, Carducho, Pacheco, Martínez, Palomino, Interian de Ayala sind praesent, die "Vermissten-Liste" faellt gegenueber der CD-ROM zur Architektur deutlich kuerzer aus. Besonders deutlich faellt hier das Fehlen der Diálogos em Roma des Portugiesen Francisco de Holanda auf, die bereits 1563 ins Spanische uebersetzt wurden und seit einiger Zeit wieder verstaerkt beachtet werden [9].

Dennoch erscheint das so zentrale 17. Jh. unterrepraesentiert, wenn neben den fuenf genannten grossen Namen nur noch eine andere Schrift aus dieser Zeit aufgenommen ist. Dabei faellt in dieses Jahrhundert doch die entscheidende Phase der spanischen Kunsttheorie, in der einerseits Ansaetze zu einer Emanzipation vom italienischen Einfluss zu beobachten sind, andererseits genau dieser Einfluss im Prozess der Nobilitierung der Malerei eine wichtige Rolle spielt [10]. Die Bedeutung dieses Prozesses und seine Differenziertheit zwischen kunstphilosophischem paragone und ganz handfestem wirtschaftlichem Denken waere durch die Beruecksichtigung anderer, kleinerer Schriften zum Thema angemessen gewuerdigt worden [11]. Der beruemteste Autor, der sich an dieser spanischen Variante der Paragone-Debatte betiligte, ist gewiss Calderón [12]. Solche Werke wurden auch in Gedichtform verfasst, darunter das fragmentarisch von Pacheco ueberlieferte Poema de la pintura des gelehrten Malers Pablo de Céspedes, von Carl Justi als "das beste didaktische Gedicht in spanischer Sprache" gepriesen [13]. Fuer diese Quellengattung haette gewiss ein vollstaendig erhaltenes Beispiel aufgenommen werden koennen [14].

Die ebenfalls an diesem Noblitierungsprozess beteiligten Gutachten in Gerichtsprozessen sind lediglich durch die im Anhang von Carducho abgedruckten Beispiele vertreten [15], von den gegenreformatorisch gepraegten Kritiken freizuegiger "pinturas lascivas y deshonestas" wurde nur eine aufgenommen [16]. Das gleiche gilt fuer eine andere Spezialitaet der spanischen Kunstliteratur, die Eingaben an den Koenig zur Einrichtung einer Akademie, denen wichtige Aussagen zur Selbsteinschaetzung der Kuenstler und ihrer sozialen Realitaet zu entnehmen sind [17]. Gaenzlich fehlt die Gattung der Malerhandbuecher [18], ebenso die Vitenliteratur. Hier haette selbstverstaendlich die zentrale Rolle, die Velázquez in der Malerei und Kunsttheorie Spaniens einnimmt, angemessener gewuerdigt werden koennen [19].

Ordnung und Indizierung scheinen in beiden CD-ROMS etwas unsauber zu sein. Alle Werke sind in zeitlicher Folge arrangiert, wobei das Datum der Publikation entscheidend ist [20]. Das fuehrt dann dazu, dass ein so frueher Traktat wie die Comentarios de la Pintura des Felipe de Guevara, eines Edelmanns am Hofe Karls V., erst fuer das Jahr des Erstdrucks 1788 auftaucht [21]. Auch die vielen in anderen Werken ueberlieferten Schriften wie die des Pablo de Céspedes oder die "memoriales" sind nicht eigens verzeichnet. Hier haette ein wenig editorische Arbeit viel bewirken koennen. Ohnehin hat die Bibliographierung Schwaechen, den genannten Beispielen ist anzufuegen, dass bei der Gedichtsammlung Elogios al Palacio Real del Bven Retiro (Madrid 1635) der Herausgeber Diego Covarruvias y Leyva nicht genannt wird.

Im Ganzen ist die Auswahl der Traktate besonders fuer die Architektur kaum repraesentativ zu nennen, die thematischen Schwerpunkte beider CDs unterscheiden sich. Die sparsame und mitunter irrefuehrende Katalogisierung deutet an, dass man die gedruckten Quellensammlungen nicht ersetzen moechte, und mit den genannten Schwaechen auch gar nicht ersetzen kann [22]. Als Ergaenzung eignen sich die CDs jedoch bestens, was dem Medium zu verdanken ist.

Damit sind wir bei der praktischen Handhabung. Schon erwaehnt wurde die Tatsache, dass die CDs Bilder zeigen und eine automatische Wortsuche in den Texten daher ausgeschlossen ist. Dafuer sind jedoch die Vorteile dieser Technik weitgehend ausgenutzt: Abgebildet sind ganze Seiten, knapp den Blattrand vermeidend, teils mit Falz, so dass man sehr gut den Satzspiegel und Randverweise lesen kann. Auf den ersten Blick erscheint die Abbildung etwas hell, beim Vergroessern dagegen wird deutlich, dass Helligkeit, Kontrast und Schwellwert (der beim Scannen die Grenze zwischen Schwarz und Weiss markiert) genau richtig eingestellt sind. Das Einzoomen ist bis zu einer Darstellung eines Scan-Bildpunktes in der Groesse von ca. 50 Pixeln auf dem Monitor moeglich. Die Bilddateien muessen dabei gar nicht gross sein, kaum eine Textseite ist groesser als 30 KB, kaum eine Bildseite groesser als 500 KB [23].

Ein schoener Fortschritt ist die Moeglichkeit, die Darstellung zu veraendern. Es Macht zwar wenig Sinn, Helligkeit und Kontrast einzustellen, da es sich nicht um Graustufenbilder, sondern gleichsam um reine Strichzeichnungen handelt, also nur Schwarz oder Weiss zu sehen ist. Nuetzlicher kann es aber bei Abbildungen sein, die Parameter fuer die Randschaerfe zu verstellen. Die Voreinstellung erzeugt den sog. Anti-Alias-Effekt, der die Raender ganz leicht "ausfransen" laesst, um einen harten Kontrast zu vermeiden und die Buchstaben besser lesbar zu machen. Die Bildqualitaet erscheint etwas besser als bei Microfiches, an die auch die moegliche Schwarz-Weiss-Umkehrung erinnert.

Das tif-Format der Bilder ermoeglicht eine breite Weiterverwendung in anderen Programmen, die Seiten koennen ganz oder in einem beliebigen Ausschnitt abgespeichert und gedruckt werden. Auch das ist ein betraechtlicher Fortschritt, der die immense Digitalisierungsarbeit nun auch graphisch erst richtig verfuegbar macht. Diese neuen Moeglichkeiten lassen es um so bedauerlicher erscheinen, dass die beruehmten Randbemerkungen El Grecos in den Viten Vasaris und in Barbaros kommentierter Vitruv-Uebersetzung (Nationalbibliothek Madrid) nicht in der Sammlung enthalten sind [24].

Die CD-ROMS installieren ein eigenes Programm, das sich in die Windows-Programmbibliothek einbaut und auch in der Bedienung an Windows anlehnt. Sehr angenehm ist, dass unten immer die Taskleiste sichtbar bleiben kann. Nach dem Programmstart erscheint zunaechst die Abfrageoberflaeche mit einer Menueleiste und einer Symbolleiste. Hier kann man das Inhaltsverzeichnis der Gesamtsammlung durchsehen, auch auch ohne eine CD einzulegen (im Unterschied zu ATIR). Das Verzeichnis kann nach verschiedenen Kriterien wie Autor oder Titel geordnet und durchsucht werden, die Voreinstellung orientiert sich am Erscheinungsdatum. Die erzeugten Listen lassen sich dann drucken und speichern.

Der Zugriff auf eine CD-ROM erfolgt erst dann, wenn man sich in dieser Abfrageoberflaeche die bibliographischen Informationen zu einem Werk ansehen moechte. Das erklaert sich aus der Notwendigkeit, Speicherplatz zu sparen bei einer Zahl von ueber 4.500 Schriften, denn es werden ergaenzend auch die Inhaltsverzeichnisse geliefert.

Ueber drei verschiedene Befehle kann man die gewaehlte Schrift von der CD-Rom aufrufen. Die Titelseite des Werks wird dann in einem neuen Fenster gezeigt, das am oberen Rand wieder eine eigene Symbolleiste fuehrt. Sie dient zur Navigation im "Dokument" und dazu, seine Darstellung passend zu gestalten. Wie ueblich kann man seitenweise blaettern oder an Anfang und Ende springen, daneben auch bestimmte Seiten aufsuchen. Die Voreinstellung zeigt jeweils die ganze Seite, die Ansicht laesst sich in verschiedene Groessen skalieren, allerdings funktionierte in unseren Exemplaren die Option Doppelseiten nicht. Die aktuelle Position im Dokument zeigen eine Bildlaufleiste rechts und links unten Seitenzahlen (aktuell/gesamt) an.

Auf diese Weise lassen sich selbst umfangreiche Schriften wirklich sehr bequem, schnell und sauber (!) durchsehen, aber auch in aller Ruhe studieren. Der grosse Vorteil der graphischen Praesentation ist es, die Originale abgebildet zu sehen, mit Satzspiegel, Typographie, Textfiguren usw. Somit ist selbst ein Zitieren nach dieser Ausgabe moeglich, da die bei einer Umsetzung in Text - gedruckt oder digital - auftretenden Fehlerquellen umgangen sind.

Die technische Konzeption der CD-Roms überzeugt also insgesamt, Buttons und Schaltflaechen erklaeren sich fast von selbst. Kleine Programmfehler sind schnell durchschaut. Kritischer sehen wir die Zusammenstellung der Traktate und die zu knappen und dadurch mitunter irrefuehrenden editorischen Hinweise. Daher sind die gedruckten Quellensammlungen, besonders die juengste von Calvo Serraller, nicht sofort obsolet. Dennoch ist die digitale Aufbereitung des Materials ein aeusserst verdienstvolles Unternehmen, das die Arbeit mit Quellentexten ungemein erleichtert. Ausserdem liegen ja nicht nur die vielen kleineren Schriften der Sammlung, sondern selbst die Klassiker der spanischen Kunsttheorie viel zu selten in kritischen Editionen oder Reprints vor. Vielleicht gibt es zukuenftig Editionen, die einen digitalisiertem Text mit graphischen Praesentation kombinieren, wie es bei den ATIR zumindest fuer die Grafiken geboten wird.

[1] Juan Bautista de Villalpando, Jerónimo Prado: In Ezechielem Explanationes et Apparatus Urbis, ac Templi Hierosolymitani Commentariis et imaginibus illustratus, 3 Bde., Rom 1596-1604. Der Erscheinungsort Rom duerfte nicht ausschlaggebend sein, da auf anderen CDs Werke aus Venedig, London und den USA zu finden sind, die einzigen Fremdsprachen in der Sammlung sind allerdings Franzoesisch, Englisch und Deutsch.
[2] Juan Caramuel de Lobkowitz, Architectura civil recta, y obliqua, considerada y dibuxada en el Templo de Ierusalem, 3 Bde., Vigevano 1678 ; Diego de Villanueva, Colección de diferentes papales críticos sobre todas las partes de la Arquitectura, Valencia 1766; Antonio Ponz, Viaje en España, 18 Bde., Madrid 1772-1794.
[3] Toledo 1526, als Faksimile zuletzt hg. von Fernando Marías und Felipe Pereda, Toledo 2000.
[4] Z. B. Simón García: Compendio de Architectura y simetria de los templos conforme a la medida del Cuerpo Humano, 1681, Madrid, Biblioteca Nacional.
[5] Discurso del señor Juan de Herrera, aposentador mayor de S.M. sobre la Figura cúbica, hg. von Edison Simons und Roberto Godoy, Madrid 1976.
[6] Universidad de Salamanca, mss h. 1591.
[7] Tratado de la pintura sabia, und Epitome arquitecturae de ordine Salomonico integro, hg. von Elías Tormo Monzo und Enrique Lafuente Ferrari: La vida y la obra de Fray Juan Ricci, 2 Bde., Madrid 1930.
[8] Z. B. Miguel Urrea (Lázaro de Velasco): De Architectura, divido en diez libros, erschienen in Alcalá de Henares 1582, aber verfasst ca. 1550-1565.
[9] Marcus Frings: Rez. Francisco de Hollanda: Diálogos em Roma. Conversations on Art with Michelangelo Buonarroti, [uebers. von Aubrey F. G. Bell, Oxford 1928] hg. von Grazia Dolores Folliero-Metz, Heidelberg 1998, in: Journal fuer Kunstgeschichte 3 (1999), S. 264-67.
[10] Dazu Julían Gállego: El pintor, de artesano a artista, Granada 1995, und zum Verhaeltnis zu den italienischen Vorbildern Sylvaine Haensel: Die spanische Kunstliteratur im 17. Jahrhundert, Frankfurt 1996 (Ars Iberica, 3) (Diss. FU Berlin 1995).
[11] Z. B. F. Pacheco: A los professores del arte de la pintura. Replica a Montañes, 1622, und Felix de Lucio Espinosa y Malo: El pincel, cuyas glorias ..., Madrid 1681.
[12] Pedro Calderón de la Barca: Memorial dado a los professores de pintura, Madrid 1677.
[13] Sevilla 1604; Carl Justi: Diego Velazquez und sein Jahrhundert, Bd. 1, Bonn 3.Aufl. 1922, S. 53. Die Fragmente bei Pacheco sind zusammengestellt bei Céan Bermudez: Diccionario histórico de los mas ilustres profesores de las bellas artes en España, Madrid 1800, Bd. V, S. 324-43, auch auf dieser CD.
[14] Z. B. Juan de Jáuregui: Diálogo entre la naturaleza y las dos artes, pintura y escultura, Sevilla 1618.
[15] Z. B. vertritt der Anwalt Alonso Carrillo seine Mandanten auch publizistisch: Juan Montero de Rojas y Andres Esmit pintores pretenden no se les debe apremiar..., Madrid 1668.
[16] Copia de los pareceres, y censuras de los reverendissimos padres maestros ... sobre el abuso de las figuras y pinturas lascivas, y deshonestas, Madrid 1632, allerdings ohne Angabe der Autorennamen, die nicht dem Titel, sondern dem Text zu entnehmen sind.
[17] Aufgenommen wurde das "memoriale" des Juan de Butrón von 1626, das allerdings ganz an den Anfang der Sammlung gestellt wurde, da es in der Biblioteca Nacional ohne Ort und Jahr gedruckt vorliegt.
[18] Z. B. Jusepe Ribera, Salvador Gómez, García Hidalgo und ein anonymer Traktat, ebenfalls 17. Jh., publ. von María M. Virginia Sanz Sanz: Un tratado de pintura anónimo y manuscrito del siglo XVII, in: Revista de Ideas Estéticas 36 (1978), S. 251-275.
[19] Allein im 17. Jh. waren fuenf Velázquez-Viten geplant, er selbst gab die erste spanische Vitensammlung in Auftrag (dazu Karin Hellwig: Diego Velázquez y los escritos sobre arte de Lázaro Díaz del Valle, in: Archivo Español de Arte 67 [1994], S. 27-41.
[20] Ausnahmen sind La architectura civil des José de Hermosilla y de Sandoval auf der Architektur-CD-ROM und Juan de Butróns "memoriale" bei den Artes figurativas.
[21] Juan Interian de Ayala: El pintor christiano, Madrid 1782, wird nur in dieser Form gefuehrt, dabei ist es eine Uebersetzung des Lateinischen Originals von 1730.
[22] Z. B. Francisco Javier Sánchez Cantón: Fuentes literarias para la historia del Arte español, 5 Bde., Madrid 1923-41, und Francisco Calvo Serraller: La teoría de la pintura en el siglo de oro, Madrid 12.Aufl. 1991.
[23] Die Verzeichnisstruktur der CD-ROM zur Architektur ist etwas durcheinandergeraten, was ihre Funktionsfaehigkeit aber nicht beeintraechtigt.
[24] Publiziert und ausgewertet von Fernando Marías und Agustín Bustamante: Las ideas artisticas de El Greco, Madrid 1981.

Recommended Citation:
Marcus Frings: [Review of:] García Melero, José Enrique (Hrsg.): Tratados de arquitectura, urbanismo e ingeniería, Madrid 2000; García Melero, José Enrique (Hrsg.): Tratados de artes figurativas, Madrid 2000. In: ArtHist.net, Jun 21, 2001 (accessed Sep 16, 2019), <https://arthist.net/reviews/23>.

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García Melero, José Enrique (Hrsg.): Tratados de arquitectura, urbanismo e ingeniería, Madrid: Fundación Histórica Tavera 2000
ISBN-10: 84-89763-79-8, 1 CD-ROM

García Melero, José Enrique (Hrsg.): Tratados de artes figurativas, Madrid: Fundación Histórica Tavera 2000
ISBN-10: 84-89763-78-X, 1 CD-ROM, 30.000 ptas; 198 US$

Review published: Jun 21, 2001

Editor: Rainer Donandt

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