[English version below]
Topografien der Inklusion/Exklusion: Migration und Stadt in der Vor- und Frühmoderne.
Um ihre Ziele zu verwirklichen, organisiert die Deutsche Gesellschaft für Semiotik (DGS) e.V. Tagungen, Kolloquien, Arbeitstreffen, Kurse oder Ringvorlesungen zu den Themen ihrer Sektionen (Arbeitsbereiche). Außerdem richtet die DGS alle drei Jahre einen internationalen Kongress aus. Im Rahmen des 18. Internationalen Kongresses 2027 Signs in Motion: Semiotic Perspectives on Migration (Schwäbisch Gmünd, 28. September – 02. October 2027) bittet die Sektion Architektur um Einreichung von Beitragsvorschlägen zu ihrem Panel.
„Sixteenth-century Antwerp was first and foremost a migrant city“ (van Bruaene 2020, 154). Tatsächlich belegen die demografischen Daten für die europäische Metropole des 16. Jahrhunderts einen steten und regen Zuzug. Magnet war der in den bereits globalisierten Handel eingebundene Nordseehafen im Komplex mit der Börse, die (meist männlichen) Immigranten die Teilnahme am Marktgeschehen sowie in der Folge die Integration in die Stadtgesellschaft ermöglichte. Als Folge der spanischen Niederschlagung der niederländischen Aufstände (1567) erlebte Antwerpen mehrere Abwanderungswellen. In den holländischen Städten, etwa im Amsterdam des späten 16. und frühen 17. Jahrhunderts markierten Attribute wie „antverpius“ oder „antwerpenaar“ in humanistischen Kreisen sodann die Herkunft aus dem Süden. An Fallbeispielen wie diesem soll das Thema Migration in der Vor- und Frühmoderne am Phänomen Stadt ausgelotet werden. Dabei geraten die Migrationsbewegungen zwischen urbanen Zentren ebenso in den Blick wie die Dynamiken zwischen Land und Stadt samt ihrer Wechselwirkungen.
Aus semiotischer Perspektive interessiert insbesondere das Konstrukt Stadt als politische Einheit – die civitas, die physisch als urbs in Erscheinung tritt und sich nach außen hin markant abgrenzt. Diese auf Platon zurückgehende Differenzierung von Essenz und Erscheinung bleibt – über Isidor von Sevilla vermittelt – bis in die Frühe Neuzeit wirksam. Die für die Gemeinschaftsstiftung relevante Abgrenzung erfolgt zunächst durch mittelalterliche Befestigungsanlagen, die Mitte des 15. Jahrhunderts zunehmend von frühneuzeitlicher Fortifikationstechnik substituiert wurden. Stadt wirkte dabei in vielerlei Weisen zeichenhaft und generierte komplexe semiotische Gefüge, die Aspekte der Exklusion und Inklusion gleichermaßen vermittelten: als physischer Raum per se, in Form der sie umgebenden Wehrbauten samt der Schwellenorte (etwa in der Gestalt der Tore) sowie als medial zirkulierendes Bild. Diese Räume und Orte werden durch visuelle Codes wie heraldische Zeichen, Personifikationen und Allegorien semantisiert. Inschriften wie das flexibel adaptierte Imperiums-Kürzel „S.P.Q.A.“, womit frühneuzeitliche Kommunen ihre politische Autonomie und den Rom-Bezug untermauerten, wirken schriftbildlich auf Stadt- und Umraum ein. Grenzsteine, wie die Antwerpener vrijheidspaelen, zeigten das städtische Territorium und damit den juristischen Geltungsbereich weit außerhalb der Stadtmauern an und repräsentieren diese wiederum in Karten, Plänen und Bildern. Nicht zuletzt werden Städte sprachlich hervorgebracht, sei es in Form rechtlicher Kodifizierung oder poetisch als Städtelob, wobei in der Frühen Neuzeit das neulateinisch verfasste Epigramm dominiert. Daraus speisen sich Imaginarien, Vorstellungen und Versprechungen, die eine Stadt vermeintlich macht.
Vormoderne Städte definierten sich auf multiple, zeichenhafte Weise selbst, wobei der geometrische Grundriss (als Quadrat, Kreis – oder davon abgeleitetes Polygon) vielfach als symbolische Form im Sinne Cassirers zu verstehen ist. Damit stand das Ordnungsprinzip Stadt vielfach einer als krisenhaft empfundenen Umwelt gegenüber. Die Grenzziehung gegenüber dem Umland erfolgt dabei performativ; extra muros fanden sich zur Stadt gehörige Infrastrukturen (Leprosorien und Richtstätten sowie Kirchen und Klöster). Siedlungstätigkeiten fanden ebenfalls im Einzugsbereich der Städte statt, während gleichzeitig Phänomene einer „Stadtflucht“ Wohlhabender zu konstatieren sind, die der Immigration in die Stadt entgegenzustehen scheint.
Schließlich wirken diese historischen Zeichensysteme bis heute in Stadträumen nach: Erhaltene Stadtmauern oder Tore fungieren ebenso als Marker der Vergangenheit wie im Zuge der Entfestigung geschleifte Bollwerke seit dem 19. Jahrhundert als urbane Verkehrsadern dienen und damit die Stadt entscheidend strukturieren. Gesucht werden Beiträge zum Spannungsverhältnis von vormoderner Stadt und Migration.
Dabei können u. a. folgende Fragen Berücksichtigung finden:
- Wie werden urbane Grenzen zeichenhaft und performativ konstituiert? Durch welche Codes grenzte sich die vormoderne Stadt nach außen hin ab? Wie bringen Schrift und Sprache den Stadtraum hervor? Welche Rolle spielen rechtliche Kodifizierungen, poetische Formen von Stadtbeschreibung und Städtelob oder die Schriftbildlichkeit? Inwiefern wirken diese integrativ oder exkludierend?
- Inwiefern manifestieren sich Migrationsprozesse an diesen Grenzen? Wie spiegeln sich Phänomene wie Zuzug, aber auch Stadtflucht und Zersiedelung semiotisch wider?
- Wie artikulieren sich Migrationsbewegungen in die Städte hinein, aus diesen heraus oder von Stadt zu Stadt medial? Wie werden transregionale Mobilitäten und Abwanderungsbewegungen in Druckgrafik, Kartographie oder Texten repräsentiert?
- Wie markieren Zeichen Integration, Exklusion und Gender? Auf welche Weise fungierten Herkunftsattribute oder soziale Codes als Marker in vormodernen Migrationsgesellschaften?
- Wie wandelt sich die Semantik historischer Wehrarchitekturen? Wie wirken die Zeichensysteme ehemaliger Befestigungen in modernen, entfestigten Stadträumen nach?
Literatur
Benedict R. O’G. Anderson: Imagined Communities: Reflections on the Origin and Spread of Nationalism. London: Verso 1990.
Ausst.-Kat. Antwerp. Story of a metropolis, 16th–17th Century [Antwerp, Hessenhuis, 25 June-10 October 1993]. Hg. v. Jan Van Der Stock: Gent: Snoeck-Decaju en zoon 1993.
Wolfgang Behringer, Bernd Roeck: Das Bild der Stadt in der Neuzeit 1400–1800. München: C.H. Beck 1999.
Bruno Blondé, Jeroen Puttevils: Antwerp in the Renaissance. Turnhout: Brepols 2020 (= Studies in European urban history [1100–1800], 49).
Ernst Cassirer: Philosophie der symbolischen Formen. 3 Bde., Bde. 1, 3. Darmstadt: WBG 1994.
Isidor von Sevilla: Die Enzyklopädie des Isidor von Sevilla. Übers. und mit Anm. vers. von Lenelotte Möller. Wiesbaden: Marix-Verlag 2008.
Peter Johanek (Hg.): Die Stadt und ihr Rand. Köln u. a.: Böhlau 2008 (= Städteforschung, 70).
Erich Kleinschmidt: „Textstädte – Stadtbeschreibung im frühneuzeitlichen Deutschland“. In: Wolfgang Behringer, Bernd Roeck (Hg.): Das Bild der Stadt in der Neuzeit 1400–1800. München: C.H. Beck 1999, S. 73–80.
Michael Pye: Antwerp. The Glory Years. London: Penguin Books 2021.
Guy Thewes, Martin Uhrmacher: „Vorstädtische Räume in Spätmittelalter und früher Neuzeit. Einführung in die Tagungsthematik“. In: Guy Thewes, Martin Uhrmacher (Hg.): Extra muros. Vorstädtische Räume in Spätmittelalter und früher Neuzeit. Bd. 91. Köln: Böhlau Verlag 2019 (= Städteforschung, Reihe A: Darstellungen), S. 17–26.
Anne-Laure van Bruaene: „A Counterfeit Community. Rederijkers, Festive Culture and Print in Renaissance Antwerp“. In: Bruno Blondé, Jeroen Puttevils (Hg.): Antwerp in the Renaissance. Turnhout: Brepols 2020 (= Studies in European Urban History [1100–1800], 49), S. 173–195.
Schlagworte
Architektursemiotik, Migration, Fortifikation, Stadt, Raum, Schwelle, Territorialität, Inklusion/Exklusion
Informationen zu Organisation und Ablauf
Der Kongress wird vom 28. September bis zum 02. Oktober 2027 an der PH Schwäbisch Gmünd stattfinden.
Bitte senden Sie Ihr Abstract weitgehend unformatiert und in einem bearbeitbaren Format (idealerweise Word) an: hauserudk-berlin.de & maria.maennigrptu.de. Einsendefrist ist der 15. Dezember 2026. Ihr Abstract soll beinhalten: Titel des Vortrags, Name der Referentin oder des Referenten, Beschreibung des geplanten Vortrags (max. 300 Wörter), Institution, E-Mail-Adresse, Kurzlebenslauf (als Fließtext) und eine kurze Liste einschlägiger Publikationen der Referentin oder des Referenten (max. fünf Titel).
Die Vorträge sollen eine Länge von 20 Minuten nicht überschreiten. Eine Veröffentlichung ausgewählter Beiträge ist geplant. Panelsprachen sind Deutsch und Englisch mit englischen Slides und Diskussion in Englisch. Bitte beachten Sie, dass einzelne Panels ggf. komplett in Deutsch/Englisch sind.
Kontakt
Für Fragen stehen Ihnen zur Verfügung: Dr. Maria Männig & Prof. Dr. Susanne Hauser
Konzeption und Ausrichtung der Konferenz: Prof. Dr. Daniel Rellstab (1. Vorsitzender der DGS)
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.semiotik.eu/signs-in-motion-2027. Bitte lesen Sie ggf. auch die Calls der anderen Sektionen der DGS.
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[English version]
Topographies of Inclusion/Exclusion: Migration and the City in Pre-Modern and Early Modern Times
To achieve its goals, the German Semiotic Association organizes conferences, colloquia, workshops, courses, and lecture series in core areas of its research fields. Moreover, the association holds an international congress every three years. As part of the 17th International Congress Signs in Motion: Semiotic Perspectives on Migration (Schwäbisch Gmünd, 28 September – 02 October 2027), the architecture section will organize a panel on the topic “Topographies of Inclusion/Exclusion: Migration and the City in Pre-Modern and Early Modern Times“ and invites paper proposals.
Demographic data for Antwerp, the sixteenth-century European metropolis attest to a steady and vibrant influx of people leading to the conclusion: “Sixteenth-century Antwerp was first and foremost a migrant city,” as van Bruaene (2020, 154) puts it. With its port, the bourse, the city was integrated into an already globalized trade network. It was exactly this infrastructure that enabled immigrants (mostly male) to participate in market activities and, consequently, integrate into urban society. Following the Spanish suppression of the Dutch Revolts as early as 1567, Antwerp experienced a brain drain. In late sixteenth- and early seventeenth-century northern Netherlandish cities, attributes such as “antverpius” or “antwerpenaar” subsequently served in humanist circles to mark an origin from the South. Using case studies such as this, this section aims to explore the theme of migration in the pre- and early modern period through the phenomenon of the city. In doing so, migratory movements between urban centers will be examined alongside the dynamics and reciprocal effects between rural areas and the city.
From a semiotic perspective, the city as a political entity—the civitas, which manifests physically as the urbs and delineates itself distinctively from the outside—is of particular interest. This differentiation between essence and appearance, which traces back to Plato, remained influential well into the early modern period through the mediation of Isidore of Seville. The boundaries relevant to community-building were initially established by medieval fortifications, which from the mid-fifteenth century onward were increasingly substituted by early modern fortification techniques. In this context, the city functioned semiotically in numerous ways and generated complex semiotic structures that conveyed aspects of both exclusion and inclusion: as a physical space per se, through its surrounding defensive structures and liminal spaces (such as monumental gates), and as a medially circulating image. These spaces and places were semanticized by visual codes such as heraldic signs, personifications, and allegories. Inscriptions like the flexibly adapted imperial abbreviation “S.P.Q.A.”, with which early modern communes substantiated their political autonomy and reference to Rome, exerted a visual-textual impact on the city and its surroundings. Boundary stones, such as the Antwerp vrijheidspaelen, demarcated the urban territory and thus the legal jurisdiction far beyond the city walls, representing it in turn in maps, plans, and images. Finally, cities were brought forth linguistically, whether through legal codification or poetically as urban praise (laudes urbium), a genre dominated in the early modern period by the Neo-Latin epigram. These practices fed into the imaginaries, perceptions, and promises that a city allegedly held.
Premodern cities defined themselves in multiple, semiotic ways, whereby the geometric ground plan (as a square, circle, or a polygon derived from them) can often be understood as a symbolic form in the Cassirerian sense. Thus, the organizational principle of the city frequently stood in contrast to an environment perceived as crisis-ridden. The demarcation against the surrounding countryside occurred performatively; infrastructure belonging to the city (leprosariums, execution sites, as well as churches and monasteries) was located extra muros. Settlement activities also took place within the city’s sphere of influence, while simultaneously a phenomenon of “urban flight” among the wealthy can be observed, which seemingly countered immigration into the city.
Ultimately, these historical sign systems continue to resonate in contemporary urban spaces: preserved city walls or gates function as markers of the past, while bastions razed since the nineteenth century during the course of dismantling fortifications now serve as urban traffic arteries, decisively structuring the modern city.
We welcome contributions addressing the relationship between the premodern city and migration. Papers may consider, among others, the following questions:
- How are urban boundaries semiotically and performatively constituted? Through which codes did the premodern city delineate itself from the outside? How do text and language bring forth urban space? What role do legal codifications, poetic forms of city description and urban praise, or the visuality of text (Schriftbildlichkeit) play? In what ways do these function inclusively or exclusively?
- To what extent do migratory processes manifest at these borders? How are phenomena such as influx, but also urban flight and urban sprawl, reflected semiotically?
- How are migratory movements into, out of, or between cities articulated medially? How are transregional mobilities and emigration movements represented in prints, cartography, or texts?
- How do signs mark integration, exclusion, and gender? In what ways did attributes of origin or social codes function as markers in premodern migrant societies?
- How does the semantics of historical defensive architecture change? How do the sign systems of former fortifications resonate in modern, defortified urban spaces?
Literature
Benedict R. O’G. Anderson: Imagined Communities: Reflections on the Origin and Spread of Nationalism. London: Verso 1990.
Exhibition Catalogue: Antwerp. Story of a metropolis, 16th–17th Century [Antwerp, Hessenhuis, 25 June-10 October 1993]. Ed. by Jan Van Der Stock: Gent: Snoeck-Decaju en zoon 1993.
Wolfgang Behringer, Bernd Roeck: Das Bild der Stadt in der Neuzeit 1400–1800. München: C.H. Beck 1999.
Bruno Blondé, Jeroen Puttevils: Antwerp in the Renaissance. Turnhout: Brepols 2020 (= Studies in European urban history [1100–1800], 49).
Ernst Cassirer: Philosophie der symbolischen Formen. 3 vols., vols. 1, 3. Darmstadt: WBG 1994.
Isidore of Seville: Die Enzyklopädie des Isidor von Sevilla. Trans. and annotated by Lenelotte Möller. Wiesbaden: Marix-Verlag 2008.
Peter Johanek (Ed.): Die Stadt und ihr Rand. Köln et al.: Böhlau 2008 (= Städteforschung, 70).
Erich Kleinschmidt: „Textstädte – Stadtbeschreibung im frühneuzeitlichen Deutschland“. In: Wolfgang Behringer, Bernd Roeck (Eds.): Das Bild der Stadt in der Neuzeit 1400–1800. München: C.H. Beck 1999, pp. 73–80.
Michael Pye: Antwerp. The Glory Years. London: Penguin Books 2021.
Guy Thewes, Martin Uhrmacher: „Vorstädtische Räume in Spätmittelalter und früher Neuzeit. Einführung in die Tagungsthematik“. In: Guy Thewes, Martin Uhrmacher (Eds.): Extra muros. Vorstädtische Räume in Spätmittelalter und früher Neuzeit. Vol. 91. Köln: Böhlau Verlag 2019 (= Städteforschung, Reihe A: Darstellungen), pp. 17–26.
Anne-Laure van Bruaene: „A Counterfeit Community. Rederijkers, Festive Culture and Print in Renaissance Antwerp“. In: Bruno Blondé, Jeroen Puttevils (Eds.): Antwerp in the Renaissance. Turnhout: Brepols 2020 (= Studies in European urban history [1100–1800], 49), pp. 173–195.
Key words
Architectural Semiotics, Migration, Fortification, City, Space, Liminality, Territoriality, Inclusion/Exclusion
Information regarding the congress organization
The congress will be held from 28 September to 02 October 2027 at the University of Education Schwäbisch Gmünd, Germany. Please send your proposals in German or English (20 minutes), along with a short academic CV, by email to: hauserudk-berlin.de & maria.maennigrptu.de no later than 15 December 2026. The document should include title, name of the author, summary of the topic (max. 300 words), affiliation, email address, short bio, and a short list of publications (max. 5).
Talks should not exceed 20 minutes. Selected contributions will be published. The panel languages are English and German; slides and discussions should be in English. Please note that some panels may be held in German only.
Contact
If you have any questions, please do not hesitate to contact us: Dr. Maria Männig & Prof. Dr. Susanne Hauser
Conference conception and organization: Prof. Dr. Daniel Rellstab (Chair of the DGS).
For additional information please visit https://www.semiotik.eu/signs-in-motion-2027. We also recommend the calls of the other sections.
Quellennachweis:
CFP: Panel at DGS Kongress 2027 (Schwäbisch Gmünd, 28 Sep-2 Oct 27). In: ArtHist.net, 22.10.2026. Letzter Zugriff 23.10.2026. <https://arthist.net/archive/54719>.