Der Arbeitskreis "Kunstgeschichte inklusiv" des Deutschen Verbandes für Kunstgeschichte lädt interessierte Kunsthistoriker:innen, etwa fortgeschrittene Studierende, Wissenschaftler:innen aller Karrierestufen, Volontär:innen und Kurator:innen, zu einem Online Kolloquium ein.
Der Arbeitskreis widmet sich dem Austausch und der Befragung der Bedingungen für marginalisierte Gruppen in der Kunstgeschichte mit dem Ziel einer konsequenten Verbesserung. Im Fokus stehen dabei drei Stränge: 1. die fachlichen Inhalte, also die Frage, womit wir uns in der Kunstgeschichte beschäftigen; 2. die akademische Praxis, also wie und mit welchen Methoden wir uns diesen Gegenständen annähern; und 3. die rahmenden Strukturen, also die Frage, in welchen institutionellen Rahmenbedingungen wir arbeiten und welche Möglichkeiten es gibt, diese inklusiver zu gestalten. Mehr Informationen zum Arbeitskreis "Kunstgeschichte inklusiv" und bisherigen Aktivitäten finden sich hier: https://kunstgeschichte.org/foren/forum-kunstgeschichte-inklusiv/
Das Kolloquium bietet eine Plattform zum Austausch, für Diskussionen und zum Ausbau von Netzwerken. Im Zentrum soll die gemeinsame Diskussion von Projekten stehen, die sich einer inklusiveren Kunstgeschichte widmen; die Kunstgeschichte etwa geografisch, medial und methodisch erweitern und machtkritisch befragen. Vortragende können aktuelle Forschungs- und Ausstellungsprojekte vorstellen oder auch andere Formate wie Lektürediskussionen vorschlagen. Die einzelnen Vorstellungen sollten ca. 20 Minuten dauern, damit es im Anschluss viel Zeit für gemeinsame Diskussionen gibt.
Wir freuen uns auf Bewerbungen mit einem kurzen Exposé (etwa 300 Wörter) und einem kurzen CV (etwa 150 Wörter) in einem PDF auf Deutsch oder Englisch. Bewerbungen können bis zum 31. März 2026 an kunstgeschichte.inklusivgmail.com geschickt werden.
Quellennachweis:
CFP: Kolloquium des Arbeitskreises Kunstgeschichte inklusiv (Online, 26 Jun 26). In: ArtHist.net, 10.02.2026. Letzter Zugriff 10.02.2026. <https://arthist.net/archive/51713>.