Q Aug 28, 2001

Re: Q: Diaprojektion in der Kunstgeschichte

Iris Blochel

Sehr geehrte Frau Schaich,
der kunstgeschichtsinternen Legendenbildung nach ist Heinrich
Woelfflin fuer diese Praxis verantwortlich zu machen - ein Beweis ist
mir allerdings bisher nicht untergekommen. Interessanter scheint mir
die Frage, WARUM diese Praxis nach wie vor so allgegenwaertig ist und
welche Implikationen sie auf die Forschung (Fragestellungen wie
Antworten) hat - sofern sie denn welche hat. Der beste Aufsatz, den
ich bisher zu diesem Thema finden konnte, ist: Fawcett, Trevor:
Visual facts and the nineteenth-century art lecture, in: Art History,
6, 1983, 442-460. Aber auch H. Dilly hat in den 70er Jahren ab und an
etwas zu diesem Thema veroeffentlicht. An weiteren
Informationen/Ergebnissen waere ich auch interessiert.

Herzliche Gruesse
Iris Blochel

---------------
A. Schaich schrieb am 27.8.:
Sehr geehrte Listenmitglieder,
fuer ein Referat, das sich unter anderem auch mit der Veraenderung
der Vortragspraxis in der Kunstgeschichte befasst, suche ich Antwort
auf die folgende Frage: Wann wurde das heute uebliche Konzept, zwei
Dias nebeneinander zu projizieren und mit einem muendlichen Vortrag zu
begleiten, in der Kunstgeschichte eingefuehrt? Ich freue mich auf
Hinweise, auch zur "Technikgeschichte" der Diaprojektion.
Anne Schaich, TU Dresden
<Anne.Schaichmailbox.tu-dresden.de>

Reference:
Q: Re: Q: Diaprojektion in der Kunstgeschichte. In: ArtHist.net, Aug 28, 2001 (accessed Sep 25, 2022), <https://arthist.net/archive/24574>.

^