Promotionsstipendien in Kulturwissenschaften, GCSC, Uni Gießen

01.10.2021 - 30.09.2024
Application deadline: Feb 1, 2021

Zum 1. Oktober 2021 vergibt das Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) bis zu 6 Promotionsstipendien und zusätzlich bis zu 20 Mitgliedschaften unter allen Bewerber*innen.
Die Stipendien sind mit 1.468€/Monat dotiert (ggf. zuzüglich eines Familienzuschlags). Sie werden zunächst für ein Jahr vergeben und können auf insgesamt bis zu drei Jahre Laufzeit verlängert werden. Das GCSC legt ein besonderes Augenmerk auf die Förderung der Vereinbarkeit von Promotion und Familie; Stipendien für Promovierende mit Kindern unter 12 Jahren können daher auf insgesamt bis zu vier Jahren verlängert werden.
Alle Promovierenden des GCSC können Anträge auf finanzielle Förderung ihrer Forschungs- und Konferenzreisen stellen, und profitieren von den Angeboten des Career Service und des Teaching Centre.
Am GCSC aufgenommene Doktorand*innen müssen für ein Promotionsstudium an der Justus-Liebig-Universität (üblicherweise in einem der Fachbereiche 03-05) eingeschrieben sein.

Anforderungsprofil:
• Sie verfügen über ein mit Prädikat abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich der Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Der letzte akademische Abschluss soll nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.
• Sie arbeiten seit max. einem Jahr an einem exzellenten kulturwissenschaftlichen Promotionsprojekt (Exposé), das einen erkennbaren Beitrag zum Forschungsprofil* des GCSC leistet und an der Justus-Liebig-Universität betreut werden kann (oder Sie planen dies zu tun).
• Erwünscht sind gleichermaßen Bewerbungen mit Promotionsprojekten, die zur gesamten historischen Breite kulturwissenschaftlicher Forschung beitragen, und solche, die sich der Analyse gegenwärtiger Phänomene widmen
• Eine internationale Forschungsperspektive bzw. internationale Studienerfahrungen sind von Vorteil.
• Arbeitssprachen am GCSC sind Deutsch und Englisch. Bewerber_innen müssen mindestens eine dieser Sprachen verhandlungssicher beherrschen; Kenntnisse in der anderen Sprache sind von Vorteil und müssen ggf. im Verlauf der Promotion erworben werden

Wir erwarten von den Promotionsstipendiat_innen
• aktive Mitarbeit in mindestens einer Research Area und einer weiteren GCSC/GGK Research Group (z.B. Arbeitsgruppen zu „emerging topics“), insbesondere Initiierung, Koordination und Dokumentation von kollaborativen Forschungsprojekten wie Tagungen, Publikationen o.ä. innerhalb der Research Areas
• engagierte Teilnahme am Curriculum des GCSC
• Hauptwohnsitz in Gießen oder in der unmittelbaren Umgebung.

Das GCSC hat seine Forschungsschwerpunkte in folgenden Research Areas*: Research Area 1: Cultural Memory Studies
Research Area 2: Cultural Narratologies
Research Area 3: Cultural Transformation and Performativity Studies
Research Area 4: Visual and Material Culture Studies
Research Area 5: Media and Multiliteracy Studies
Research Area 6: Cultural Identities
Research Area 7: Global Studies and Politics of Space
Research Area 8: Cultures of Knowledge, Research and Education.
Darüber hinaus gibt es am GCSC derzeit Arbeitsgruppen zu “emerging topics”, die eine weitere Dynamisierung des Forschungsspektrums befördern sollen und Verknüpfungen zu Nachbardisziplinen sowie zur außerakademischen Öffentlichkeit etablieren und vertiefen. Laufende Aktivitäten finden sich an den Schnittstellen von Kulturwissenschaften mit Migration, Ökonomie, Ökologie, Life Sciences, Religion und Recht.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte bis zum 01. Februar 2021 über unsere Online-Bewerbungsplattform https://gcsc.campuscore.eu an uns (geöffnet ab 01.12.2020).
Alle Informationen zu unserem zweistufigen Online-Bewerbungsverfahren finden Sie im Internet unter: http://gcsc.uni-giessen.de/bewerbung/

Für Fragen zur Ausschreibung wenden Sie sich bitte an
gcsc-applicationgcsc.uni-giessen.de.

Reference:
STIP: Promotionsstipendien in Kulturwissenschaften, GCSC, Uni Gießen. In: ArtHist.net, Nov 22, 2020 (accessed Nov 24, 2020), <https://arthist.net/archive/23978>.

Contributor: Ann Van de Veire

Contribution published: Nov 22, 2020

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