New art historical resources on the web [4]

[1] Open Access films: Open Arts Objects
[2] Bauhauslehrerin Gertrud Grunow (1870-1944) und ihr Umfeld - Beiträge für Webseite gesucht
[3] Printmaking Materials & Techniques from The Met
[4] Online-Katalog John Heartfield

—-
[1] Open Access films: Open Arts Objects

From: Leah Clark <leah.clarkopen.ac.uk>

Since 2016 the department of Art History at the Open University has been working on Open Arts Objects (OAO), a project that provides free open access films and teaching materials to support the teaching of Art History at A-level as well as to teach the general public on how to look closely at a wide range of works of art. This project is part of the current strategy within the Open University to develop a series of public facing initiatives that can help inspire wider and diverse constituencies to enjoy and understand art works and visual culture.

In short videos on selected objects hosted on the Open Arts Archive, members of the department showcase their research to the public. OAO has also collaborated with museums across the UK, as a way to bring the museum into the classroom, with expert curators from institutions as wide ranging as the Wallace Collection and the Victoria and Albert Museum to Yorkshire Sculpture Park and the Ashmolean. The objects explored include paintings, sculpture, prints, ceramics, architecture and design, film and video, and installation and performance art. Working closely with A-level teachers and charity groups, Open Arts Objects films and teaching materials are widely used in schools and museum education, and are recommended resources by Pearson, the awarding body for A-level Art History. These are also appropriate for undergraduate students.

There are over 35 films, many with teaching support materials, and can all be found on the Open Arts Archive website: http://www.openartsarchive.org/open-arts-objects

—-

[2] Bauhauslehrerin Gertrud Grunow (1870-1944) und ihr Umfeld - Beiträge für Webseite gesucht

From: Linn Burchert <linn.burcherthu-berlin.de>

Für die neue Plattform www.gertrud-grunow.de werden Einträge und Hinweise zur Bauhauslehrerin Gertrud Grunow und zu ihrem Umfeld gesucht. Diese können aus unterschiedlichen Bereichen – Wissenschaft, Journalismus, Literatur, bildende Kunst, Musik, etc. – stammen.

Die Musikpädagogin Gertrud Grunow (1870-1944) lehrte zwischen 1919 und 1924 am Weimarer Bauhaus. Mit ihrer Harmonisierungslehre gestaltete sie maßgeblich die Vorlehre mit. Alle Schüler/-innen nahmen am Grunow-Unterricht teil: Dieser sollte sie durch einen neuen Zugang zu Körper und Seele auf die schöpferische Praxis am Bauhaus vorbereiten. Grunows Evaluationen trugen zur Entscheidung bei, welche Schüler/-innen an der Schule aufgenommen wurden und seit 1922 wurde Grunow in den offiziellen Dokumenten der Schule sogar als „Formmeister“ geführt. Nach ihrer Zeit am Bauhaus arbeitete sie bis 1933 unter anderem an der Hamburger Universität, wo sie experimentell mit dem Entwicklungspsychologen Heinz Werner zu Wahrnehmung und Synästhesie forschte.

Trotz ihrer außergewöhnlichen Vita ist Grunow bis heute wenig bekannt und erforscht. Aus diesem Grunde haben die Kunstpädagogin Gabriele Fecher und die Kunst- und Kulturwissenschaftlerin Linn Burchert eine Online-Plattform ins Leben gerufen. Die Webseite sowie ein frei verfügbares E-Book geben einen aktuellen Forschungsstand zu Grunow.

Die Webseite soll fortlaufend aktualisiert werden. Hinweise auf Publikationen, Projekte und Veranstaltungen zu Grunow und ihrem Umfeld können dort publik gemacht werden. Auch die Liste der Primär- und Sekundärliteratur wird regelmäßig ergänzt. Für Hinweise sind wir jederzeit sehr dankbar!

Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, die weitere Forschung zu Grunow anzuregen. Einige Desiderate seien hier kurz aufgeführt:
- Einbettung Grunows in die Geschichte der Musikpädagogik (Zusammenhang Körper und Musik, Stimmentwicklung): Berliner und Rheinländischer Kontext um 1900
- Bedeutung Grunows für ihre Bauhaus-Schüler*innen und die Werkstätten, z.B.: Weberei: Margarete Willers und Gunta Stölzl; Malerei: Eduard Gillhausen, Werner Gilles und Max Peiffer Watenphul; Tanz und frühe Bauhaus-Bühne: Sara Norden, Lothar Schreyer, Hans Haffenrichter, Friedl Dicker und Franz Singer; Keramik: Margarete Heymann-Loebenstein-Marks; Pädagogik: Alma Siedhoff-Buscher
- Spuren Grunows in der Hamburger Universitätsgeschichte (Philosophisches Institut, Psychologisches Seminar)
- Bezüge Grunows zum Warburg-Institut in Hamburg und London: Gertrud Bing, Alice Bachrach, …
- Einbettung Grunows in die Philosophie-Geschichte: Informationen zur Philosophin Dr. Anni Adler (Assistentin von Carl Gustav Jung) als Grunow-Schülerin; Bezüge Grunow und Ernst Cassirer

Die Kontaktaufnahme für wissenschaftliche und journalistische Beiträge erfolgt an Linn Burchert, linn.burcherthu-berlin.de. Mit Ihren im weitesten Sinne künstlerischen Projekten wenden Sie sich gern an Gabriele Fecher, fecherart-i.de.

—-

[3] Printmaking Materials & Techniques from The Met

From: Alison Hokanson <alison.hokansonmetmuseum.org>

https://www.metmuseum.org/about-the-met/curatorial-departments/drawings-and-prints/materials-and-techniques
When you click through each of the printmaking techniques—woodcut, engraving, etching, silkscreen, and lithography—you will find GIFs that lead you through the processes of how each type of print is created. A section on drawings is to follow.

—-

[4] Online-Katalog John Heartfield

From: Anna Schultz <heartfieldadk.de>
www.heartfield.adk.de

John Heartfield (1891–1968) gehört zu den innovativsten und bedeutendsten Künstlern, die sich mit ihrem Werk politisch engagiert und dem Faschismus entgegengestellt haben. Seine Plakate, Buchumschläge für den Malik-Verlag und Zeitschriftencover für die Arbeiter-Illustrierte-Zeitung (AIZ) sind ein wesentlicher Teil der politischen Ikonographie der Weimarer Republik und des antifaschistischen Exils. Sie erreichten die Massen und prägten nachhaltig das Bildgedächtnis dieser Zeit. Weniger bekannt sind heute die Arbeiten für das Theater, viele nicht publizierte Entwürfe und das Montagematerial, das er sammelte. Über 6.000 Werke aus Heartfields Nachlass haben sich in der Kunstsammlung der Akademie der Künste erhalten. Das grafische Ouevre Heartfields gehört heute zu den gefragtesten Beständen im Akademie-Archiv. Ab sofort sind über 4.000 Werke unter www.heartfield.adk.de online frei zugänglich.

Die Freischaltung des Heartfield-Onlinekatalogs bildet den Auftakt für eine längerfristige Auseinandersetzung mit dem Ausnahmekünstler Heartfield: 2019 wird unter dem Titel „Kosmos Heartfield“ eine virtuelle Ausstellung entwickelt, 2020 wird schließlich eine Werkschau im Akademie-Gebäude am Pariser Platz gezeigt.

Mit Unterstützung der Heartfield-Erben. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Ernst von Siemens Kunststiftung.

Quellennachweis:
WWW: New art historical resources on the web [4]. In: ArtHist.net, 13.01.2019. Letzter Zugriff 17.01.2019. <https://arthist.net/archive/19916>.

Beiträger: ArtHist Redaktion

Beitrag veröffentlicht am: 13.01.2019

Empfohlene Zitation

Zu Facebook hinzufügen