Wir akzeptieren ab sofort Artikel für die aktuelle Ausgabe des interdisziplinären Jahrbuches immersiver Medien zum Thema „Bildräume – Grenzen und Übergänge“.
Das Eintauchen in den Raum eines Bildes, das Gefühl von Anwesenheit in der Welt eines Filmes oder Buches, kann als Immersion beschrieben werden: als konkreter leiblicher oder rein imaginativer Akt des Hineintretens in ein Medium. Immersion wird folglich als eine Bewegung oder ein Übergang in den Raum des Bildes hinein definiert. Möglich ist diese Form der Immersion nicht nur in Panoramen oder virtuellen Realitäten, sondern auch in den vermeintlich flachen Bildern eines Filmes, eines Bildes oder sogar in der rein imaginativ existenten Räumlichkeit einer literarischen Fiktion.
Ganz gleich, ob wir ein Buch lesen, einen Film sehen, ein Spiel spielen oder ein Panorama betreten – durch Immersionen vollzieht sich eine einschneidende Transformation im Umgang mit dem Medium: Rezipierende werden zu Partizipierenden. Die physische Teilhabe hat sich so zum zentralen Bestandteil der ästhetischen Wirkungsstrukturen der Medien entwickelt.
Jeder dieser medialen Akte ist als eine Realisierung des Virtuellen oder Fiktiven in unsere alltägliche Wirklichkeit hinein zu verstehen, als eine Immersion in einen virtuellen oder materiellen Bildraum, die sich im Erleben des Medialen konkret auf den Rezipienten oder Partizipierenden auswirkt.
Das Jahrbuch immersiver Medien ist eine begutachtete und bewusst interdisziplinäre und internationale Fachpublikation, deren wissenschaftlicher Fokus sich multimedial gestaltet (360°-Projektionen, Visuals, Film, Games, usw.).
Mögliche Themen der Ausgabe „Bildräume – Grenzen und Übergänge“ sind u.a.:
- Technik und Theorie immersiver Umgebungen
- Rezeptions- und produktionsästhetische Implikationen
- Strategien des Übergangs und der Abgrenzung
- Wirkungspsychologische Voraussetzungen der Illusion, Immersion und des
Involvements
- Historische Entwicklung immersiver Bildräume
- Nutzungskonzepte immersiver Bildräume
Das Jahrbuch erscheint seit 2011 jährlich mit deutschen und englischen Beiträgen unter einem Themenschwerpunkt. Herausgeber ist das Institut für immersive Medien (ifim) der Fachhochschule Kiel.
Eingesandte Beiträge sollten sich mit der neuesten Forschung in Theorie und Praxis im Bereich immersiver Medien bzw. Immersion auseinandersetzen und als Erstveröffentlichungen gekennzeichnet sein. Neben themenbezogenen und freien Artikeln sind im Jahrbuch zudem Rezensionen relevanter Medien und Publikationen zum Thema Immersion, Texte zur Praxis immersiver Medien, Interviews und Ergebnisse aus der angewandten Forschung enthalten. Artikeleinsendungen werden in deutscher und englischer Sprache angenommen, Rezensionen ausschließlich in deutscher Sprache.
Die Länge der eingesandten Texte sollte bei Artikeln zwischen 5000 und 8000 Worten liegen, bei Rezensionen zwischen 1500 und 2000 Worten. Bitte senden Sie die Artikel, eine kurze deutsche und englische Zusammenfassung, eine Erstveröffentlichungsbestätigung sowie eine Kurzbiografie an immersive-medienfh.-kiel.de. Bitte beachten Sie die Formatierungsvorlagen (style sheet) auf unserer Internetseite: www.immersive-medien.de.
Reference:
CFP: Bildräume – Grenzen und Übergänge. In: ArtHist.net, Sep 20, 2011 (accessed Mar 15, 2026), <https://arthist.net/archive/1881>.