Das unabhängige »Nachwuchsnetzwerk Junge Kunstgeschichte« ist eine Initiative (post-)graduierte:r Nachwuchswissenschaftler:innen, die kunsthistorischen und bildwissenschaftlichen Fragestellungen ein offenes Forum bietet. 2021 am Kunsthistorischen Seminar der Universität Hamburg entstanden, heißt das Netzwerk alle Fachbereiche und Institutionen willkommen, die sich neuen Themenfeldern der kunstwissenschaftlichen Forschung widmen. Mehrmals im Jahr laden wir vor allem Early Career Researcher zum informellen, entspannten und konstruktiven Zusammenkommen ein: Im Wintersemester dürfen bei mehreren Online-Terminen eigene Forschungsprojekte in Werkstatt-Atmosphäre präsentiert und diskutiert werden. Einmal im Sommersemester halten wir eine thematische Sommertagung an wechselnden deutschsprachigen Forschungseinrichtungen ab, wo wir uns neben Vorträgen auch über Studienbedingungen, Finanzierungsfragen, Stipendienmöglichkeiten und den Arbeitsmarkt austauschen. Die Vortrags- und Verkehrssprachen online und in Präsenz sind Deutsch und Englisch. Zudem bieten wir zu wechselnden Terminen über Zoom ein offenes Schreibtreffen an.
Wer kann mitmachen und wie?
Das Netzwerk basiert auf freiwilliger Teilnahme und kommt ohne eingetragene Mitgliedschaften oder festgelegte Strukturen aus. Als niedrigschwelliges Angebot steht es daher allen (post-)graduierten Nachwuchswissenschaftler:innen offen, die kunsthistorisch oder bildwissenschaftlich arbeiten, unabhängig von Institution oder Fachrichtung. Interessierte senden eine Nachricht mit einer knappen Vorstellung (Name, Affiliation, aktuelles Projekt) an junge.kunstgeschichtegmail.com, um in einen eigenen E-Mail-Verteiler aufgenommen zu werden. Darüber informieren wir über Veranstaltungen und Entwicklungen.
Aktuelle Themen
Die vergangenen Präsenztreffen im Sommersemester dienten der individuellen Vernetzung untereinander und dem Kennenlernen der verschiedenen Institutionen, die das Netzwerk bisher empfangen haben. Unter bewusst weit formulierten Tagungsthemen fanden bisher folgende Präsenztreffen statt:
–16.–18.09.2026: »Gegen den Strich« (Kunsthistorisches Institut, Florenz)
–10.–11.07.2025: »(Un-)Beweglich« (Deutsches Studienzentrum, Venedig)
–05.–06.07.2024: »Rahmenbedingungen« (Universität Wien)
–14.–15.07.2023: »Kontinuität und Transition« (Universität Hamburg)
Neben Vorträgen und offenen Diskussionsrunden wurde auf vergangenen Treffen auch die Ausrichtung des Netzwerks besprochen und als Konsens die Entscheidung gegen eine institutionelle Anbindung getroffen, um den Charakter eines möglichst unabhängigen, offenen Forums zu wahren. Für die nähere Zukunft möchten wir insbesondere Interessierte aus dem musealen Bereich zur Teilnahme ermutigen, um die Perspektive des Netzwerks zu erweitern.
Termine im WiSe 2026/27
Im Wintersemester finden Treffen mit thematisch breit gefächerten Präsentationen unserer Netzwerk-Mitglieder online über Zoom statt. Wir treffen uns um 18:00 Uhr c.t. an folgenden Terminen:
–02.11.2026
Organisationstreffen (u.a. Präsenztreffen 2027) und Plenargespräch mit dem Studierendenkongress
https://uni-hamburg.zoom.us/j/63189886506?pwd=EAmZjemYQActWYeAmGVccdRFLwiiv2.1
–23.11.2026
Leonhard Calm, “Mythos Künstlerstaat – Zwischen avantgardistischer Utopie und faschistischer Herrschaft”
https://uni-hamburg.zoom.us/j/64692603043?pwd=5MKGaJscObhkMYUXHhfgTxIycdrQLw.1
–14.12.2026
Zelda Frank, “Ostdeutsche Wiederaufbaupraktiken historischer Denkmäler – Politiken des Erinnerns sozialer Bewegungen seit 1848 im öffentlichen Raum.” https://uni-hamburg.zoom.us/j/61609484849?pwd=IUuibMYKA9jvKOu0WQLna9NLHbUEMQ.1
–18.01.2027
Tanja Kiltzer, "Arthistory and Metal. Vorstellung eines Netzwerks zur Erforschung der visuellen Kultur der Musikrichtung Metal"
Paolina Wandruszka, “Arbeit an der Realität. Spekulative Praktiken in der zeitgenössischen Kunst”
https://uni-hamburg.zoom.us/j/65283489686?pwd=0tpTMa3Ue5vDQwyImjIeM8hoGcET1R.1
Ansprechpartner:innen:
Alexa Dobelmann, Gregor Meinecke, Philip Alexander Schinkel
Reference:
ANN: Nachwuchsnetzwerk Junge Kunstgeschichte WiSe 26/27 (online, 2 Nov 26-18 Jan 27). In: ArtHist.net, Oct 30, 2026 (accessed Oct 31, 2026), <https://arthist.net/archive/54779>.