JOB 23.03.2012

Universitätsprofessur (Wien, Akademie der bildenden Künste)

Wien, 01.10.2012–30.09.2017
Bewerbungsschluss: 03.05.2012

Evelyn Malek

An der Akademie der bildenden Künste Wien gelangt folgende Stelle zur Ausschreibung:
Universitätsprofessur gem. § 98 UG 2002 für Kunst- und Kulturpädagogik unter besonderer Berücksichtigung der allgemeinen Erziehungswissenschaft am Institut für das künstlerische Lehramt (IKL). Diese Professur wird ab dem Wintersemester 2012/13 (1. Oktober 2012) für einen Zeitraum von 5 Jahren vergeben.

Aufgabenbereiche:
Die Professur umfasst den Bereich Kunst- und Kulturpädagogik mit der Betreuung der pädagogischwissenschaftlichen Berufsvorbildung für Studierende des künstlerischen Lehramts in den erziehungswissenschaftlichen und pädagogischen Grundlagen der Unterrichtsfächer Bildnerische Erziehung (Kunst und Kommunikation), Werkerziehung (Kontextuelle Gestaltung) und Textiles Gestalten (Moden und Styles) an höheren Schulen. Das Aufgabenfeld erfordert erziehungswissenschaftliches und pädagogisches Fachwissen zu
künstlerischen und gestalterischen Praktiken der am IKL angebotenen Fächer und ihrer Inhalte. Aktuelle Diskurse im Bereich Cultural, Gender und Postcolonial Studies sollen mit den am IKL angebotenen Fächern in Bezug gesetzt werden. Die Tätigkeit erfordert die Entwicklung innovativer Positionen in den Feldern der Kunst- und Kulturpädagogik für schulische und außerschulische Vermittlung.
Einhergehend mit dieser Position sind eine Lehrverpflichtung im Ausmaß von mindestens 10
Semesterwochenstunden sowie die Betreuung von Diplomen und Dissertationen.
Voraussetzungen für die Bewerbung:
• eine der Verwendung entsprechende inländische oder gleichwertige ausländische Universitäts- bzw. Hochschulausbildung mit einer Dissertation aus den Erziehungswissenschaften, der Kunst- und Kulturpädagogik oder angrenzenden Fächern
• Nachweis der hervorragenden pädagogischen und wissenschaftlichen Qualifikation im entsprechenden Bereich
durch ausgewiesene internationale Publikations- und Forschungstätigkeit in diesem Bereich
• Nachweis der didaktischen Eignung
• Nachweis der Kompetenzen im Bereich künstlerisch-wissenschaftlichen Arbeitens und die Kompetenz zur Fachentwicklung unter Bezugnahme der am IKL angebotenen Studienrichtungen
• die Fähigkeit zur Leitung und Organisation des Fachbereichs
• Bereitschaft zur Mitarbeit in den Universitätsgremien (Arbeitssprache Deutsch) und zur Kooperation mit den Mitarbeiter_innen
• Die Bereitschaft, im Falle einer Berufung den Lebensmittelpunkt nach Wien zu verlegen, sowie hervorragende
• Deutsch- und Englischkenntnisse
Der monatliche Bruttobezug nach dem Kollektivvertrag für die ArbeitnehmerInnen der Universitäten in der Gehaltsgruppe A1 beträgt derzeit Euro 4.571,20. Bereitschaft zur KV-Überzahlung - in Abhängigkeit vom Qualifikationsprofil - vorhanden.
Interessent_innen senden ihre Bewerbung mit einem aussagekräftigen schriftlichen Statement zu ihrer Positionierung im Feld der Kunst- und Kulturpädagogik und deren Perspektiven für die am IKL angebotenen Studienfächern unter Angabe der Kennzahl 09/2012 bis 03.05.2012 (Datum des Poststempels) an:
Akademie der bildenden Künste Wien, Personalabteilung, Mag. Evelyn Malek
Schillerplatz 3 | 1010 Wien | www.akbild.ac.at
Tel.: 01 588 16 - 1601 | Fax: 01 588 16 - 1699 | e-mail: recruitingakbild.ac.at
Die Akademie der bildenden Künste Wien strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im künstlerischen und wissenschaftlichen Personal und in Leitungspositionen an und ersucht nachdrücklich um Bewerbungen von qualifizierten Frauen, die bei gleicher Qualifikation bevorzugt aufgenommen werden. Gleichfalls verpflichtet sich die Akademie der bildenden Künste Wien zu antidiskriminierenden Maßnahmen in der Personalpolitik.
Die Bewerber_innen haben keinen Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind.

Quellennachweis:
JOB: Universitätsprofessur (Wien, Akademie der bildenden Künste). In: ArtHist.net, 23.03.2012. Letzter Zugriff 11.09.2026. <https://arthist.net/archive/2968>.

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