Diskursprogramm zur Ausstellung Kyiv Biennial – 'A Bird That Canot Land' in den KW Institute for Contemporary Art.
Die Kyiv Biennial ist ein nomadisches, internationales Projekt, das künstlerische, politische und soziale Fragen miteinander verwebt. Das in den KW stattfindende Kapitel der Biennale, 'A Bird That Cannot Land', besteht aus einem umfangreichen Ausstellungs-, Live- und Diskursprogramm, das sich über das gesamte Gebäude erstreckt und die Reflexionen der Biennale durch zeitgenössische Kunst, Klang und Austausch erweitert.
Das Diskursprogramm der Kyiv Biennial lädt zu wissenschaftlichen Debatten über Migration, Exklusion und Koexistenz sowie über Extraktivismus und Petrokapitalismus ein. In einer Reihe von Keynote-Vorträgen untersuchen Politikwissenschaftler:innen, dekoloniale Forscher:innen und feministische Denker:innen die gegenwärtigen Bedingungen und die miteinander verflochtenen Geschichten verschiedener Regionen eines „Mittelosteuropas“, das von Imperialismus, Krieg, Wirtschaftskrisen und deren Folgen geprägt ist. Das Programm umfasst zudem Panel-Diskussionen, die persönliche Erfahrungen von Vertreibung und Neuansiedlung reflektieren, sowie Begegnungen, die sich mit den ökologischen Auswirkungen kolonialer Infrastrukturen und der Situation indigener Völker befassen und dabei auch therapeutische Formate einbeziehen.
Vortrag
Mo, 29.06.26, 19:00–20:30 (en)
Migration ist die Revolution des 21. Jahrhunderts
mit Ivan Krastev
KW Institute for Contemporary Art, 4. OG
Vortrag
Mi, 15.07.26, 19:00–20:30 (en)
Der Nahe Osten im Zeitalter von Krieg und Klimakollaps
mit Adam Hanieh
KW Institute for Contemporary Art, 4. OG
Vortrag
Fr, 04.09.26, 19:00–20:30 (en)
Geld als Waffe
mit Ulrike Herrmann
KW Institute for Contemporary Art, 4. OG
Reference:
ANN: Diskursprogramm zur Kyiv Biennial (Berlin, 29 Jun-04 Sep 26). In: ArtHist.net, Jun 25, 2026 (accessed Jun 26, 2026), <https://arthist.net/archive/52805>.