ANN May 25, 2018

Bunker als Baudenkmäler (Zürich, 8 Jun 18)

Zürich, ETH Hönggerberg, Siemens Auditorium (HIT E 51), Jun 08, 2018
Deadline: Jun 1, 2018

Manuel Maissen, Zürich

Freitagskolloquium: Bunker als Baudenkmäler

8. Juni 2018 von 14:00 - 18:00

Der Bau von militärischen Befestigungsanlage hat in der Schweiz eine lange Tradition, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Etliche dieser Anlagen, vor allem aus dem 20. Jahrhundert, stehen heute unter Denkmalschutz und wurden teilweise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Doch es kommen immer mehr Objekte dazu, die nicht mehr zur Erfüllung des Hauptauftrags der Armee und Verwaltung benötigt werden. «Was tun mit all den Bunkern?» titelte deshalb der Tagesanzeiger schon 2013 und dieselbe Frage kann heute mit der gleichen Aktualität gestellt werden. Im zweiten Freitagskolloquium 2018 des Instituts für Denkmalpflege und Bauforschung an der ETH Zürich beschäftigen wir uns also mit der Frage, wie mit solchen Denkmälern umgegangen werden muss und wie solche Bunker- und Festungsanlagen heute um- und weitergenutzt werden können.

Programm

Maurice Lovisa (dipl. Architekt EPFL):
Typologie und Entwicklungsgeschichte der Festungen und Bunker in der Schweiz: Die Festungsanlage im Gotthard.

Dr. Thomas Reitmaier (Kantonsarchäologe Graubünden):
Archäologie des ersten Weltkrieges in Graubünden.

Dr. Heinz Horat (Ehem. Direktor Historisches Museum Luzern):
Vom Umgang mit geheimen Denkmälern: Die Bloodhound-Stellung auf dem Gubel, Kanton Zug.

Anschliessend an das Freitagskolloquium gibt es ab ca. 17:30 einen Apéro im Foyer des Siemens Auditoriums. Zur Planung der Bewirtschaftung wird um Anmeldung bis zum 1. Juni 2018 gebeten:

http://www.holzer.arch.ethz.ch/news-veranstaltungen/events.html

Reference:
ANN: Bunker als Baudenkmäler (Zürich, 8 Jun 18). In: ArtHist.net, May 25, 2018 (accessed Sep 10, 2026), <https://arthist.net/archive/18238>.

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