Journal for Art Market Studies, Vol 1, No 1 (2017)

Was kostet die Kunst?
Open-Access-Journal "JAMS" zum internationalen Kunstmarkt

Wie machte Albrecht Dürer die Preise für seine Kunstwerke? Was trieb die Preise auf dem Kunstmarkt im Zweiten Weltkrieg in die Höhe? Und wie legen Händler auf der "Art Basel" ihre Preise für zeitgenössische Kunst fest? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die erste Ausgabe des "Journal for Art Market Studies" (JAMS) aus dem Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der TU Berlin. Es ist zugleich eines der ersten Open-Access-Journale der TU Berlin – frei zugänglich für alle Interessierten.


Inhalt der ersten Ausgabe des Journal for Art Market Studies: "The Pricing of Art – Makers, Markets, Museums":
Anja Grebe:
Marketing favours: Formal and informal criteria for pricing Albrecht Dürer's works between 1500 and 1650
Bénédicte Savoy:
"Invaluable Masterpieces": The Price of Art at the Musée Napoléon
Lukas Fuchsgruber:
The Hôtel Drouot as the stock exchange for art. Financialization of art auctions in the nineteenth century
Kim Oosterlinck und Jeroen Euwe:
Art Price Economics in the Netherlands during World War II

Franz Schultheis:
On the price of priceless goods. Sociological Observations on and around Art Basel

Im Hinblick auf Transparenz, Peer Reviews, Copyright und Langzeitarchivierung folgt das Open-Access-Format des Journals internationalen Standards. Es soll künftig etwa dreimal jährlich erscheinen, jeweils zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten, die Susanne Meyer-Abich in Zusammenarbeit mit wechselnden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erarbeitet.

Das Open-Access "journal for art market studies" ist im Internet zu finden unter: www.fokum-jams.org


Das Forum Kunst und Markt (FOKUM), in dem das "Journal for Art Market Studies" erscheint, wurde 2012 am Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne der TU Berlin gegründet. Ziel ist die systematische Erforschung des Kunstmarktes von seinen Anfängen bis zur Gegenwart in Theorie und Empirie. FOKUM veranstaltet regelmäßig Vorträge, Workshops und Diskussionen, die international besucht und rezipiert werden. So konnte es bereits wesentlich dazu beigetragen, vielfältige Aspekte der Kunstmarktforschung im kunstwissenschaftlichen Kontext zu etablieren und neue Forschungsergebnisse zu präsentieren.

Quellennachweis:
TOC: Journal for Art Market Studies, Vol 1, No 1 (2017). In: H-ArtHist, 16.02.2017. Letzter Zugriff 19.02.2017. <https://arthist.net/archive/14777>.

Beiträger: Susanne Meyer-Abich, Berlin

Beitrag veröffentlicht am: 16.02.2017

Empfohlene Zitation

Zu Facebook hinzufügen