Bauforschung 1945+ (München, 28 Sep 18)

Technische Universität München, ehem. Architekturbibliothek, Raum 2350, 28.09.2018
Anmeldeschluss: 27.09.2018

Workshop
DFG Netzwerk Bauforschung für jüngere Baubestände 1945+

Das DFG Netzwerk Bauforschung für jüngere Baubestände 1945+ hat sich zum Ziel gesetzt in vier Workshops das hochaktuelle Thema der Adaption von Techniken und Methoden der Bauforschung wie auch den Diskurs um die Erfassung und Bewertung modernen Gebäudebestands voranzutreiben.
Der Auftaktworkshop findet am 28.09.2018 an der TU München statt und wird die Erfassung, Inventarisierung und den architektonischen Umgang mit Bestandsgebäuden zu Thema haben.
In einem einleitenden Vortrag stellen die Mitglieder des DFG Netzwerks NBJB 1945+ sich und die Herangehensweisen und Ziele der Vernetzung vor.
Anschließend folgen sieben Vorträge, die sich in mehrfachem Sinn dem Erfassen von Bestandsgebäuden widmen. Die erste Session nimmt den metrischen bzw. quantitativen Aspekt des Erfassens zum Anlass neue Messmethoden, Dokumentationswerkzeuge oder Erfassungskriterien aufzuzeigen.
Die mittlere Session wird geprägt von zwei wichtigen Sonderthemen, ohne die eine ganzheitliche Betrachtung des Bestands und dem zukünftigen Umgang nicht möglich wäre. Hier spannt sich der Bogen von der Restaurierung und Konservierung zur Translozierung als letzter Möglichkeit des Erhalts.
Schlusspunkt der Veranstaltung sind zwei Vorträge zur qualitativen Erfassung von Bestandsgebäuden. Aus dem umfassenden Verständnis des Bestehenden heraus, das nur durch Bauforschung erlangt werden kann, entwickeln sich Positionen und Strategien des Weiterbauens: fraglos eine der drängendsten entwerferischen Herausforderungen unserer Zeit.

Um Anmeldung per Email unter anmeldungnbjb1945.de wird gebeten.

PROGRAMM

14.00-14.30 Melanie Bauernfeind (Sprecherin des Netzwerks NGJB 1945+; Doerner Institut / TUM) und Olaf Gisbertz (FH Dortmund Fb Architektur)
Netzwerk Bauforschung für jüngere Baubestände 1945+. Fragestellungen, Ziele, Methoden

Session 1: Moderation Olaf Gisbertz
14.40-15.10 Stefan Linsinger (Linsinger ZT, St. Johann/Pongau)
Von 1D bis 4D, von Millimeter bis Meter - Bestandsvermessung und deren Richtlinien

15.10-15.40 Elke Nagel (strebewerk. Architekten GmbH, Stuttgart)
Das `Digitale Raumbuch´ als Werkzeug der Bestandserfassung

15.40-16.10 Andreas Putz (TUM Professur für Neuere Baudenkmalpflege)
Kontrollierte Umwelten. Potentiale der Erfassung gebäudetechnischer Anlagen und Klimabedingungen

Session 2 Moderation Elke Nagel
17.00-17.30 Julia Feldtkeller (Restauratorin, Tübingen)
Restauratorische Untersuchungen von Architekturoberflächen der Moderne

17.30-18.00 Bernd Jäger (JaKo Baudenkmalpflege, Rot an der Rot)
Die Translozierung von Nachkriegsgebäuden: Ein Spagat zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Session 3 Moderation Melanie Bauernfeind
18.30-19.10 Andreas Hild (TUM Professur Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege / Hild und K Architekten, München)
Altes Neu Denken

19.10-19.50 Ruggero Tropeano (Tropeano Architekten, Zürich und Accademia di architettura - Università della Svizzera italiana, Medrisio)
klein „a“- Architektur des Aufschwungs in Mendrisio und Chiasso, eine didaktische Aufnahmeübung

Quellennachweis:
CONF: Bauforschung 1945+ (München, 28 Sep 18). In: ArtHist.net, 16.07.2018. Letzter Zugriff 14.08.2018. <https://arthist.net/archive/18715>.

Beiträger: Dr. Elke Nagel, strebwerk. Architekten GmbH

Beitrag veröffentlicht am: 16.07.2018

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