IMAGE 28, 7/2018

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IMAGE, Zeitschrift für interdisziplinäre Bildwissenschaft, Ausgabe 28, 7/2018
Themenband: Ikonische Grenzverläufe. Szenarien des Eigenen, Anderen und Fremden im Bild, hg. v. Martina Sauer

„Grenzen“ auszuloten und zu beschreiben machte sich der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Semiotik in Passau im September 2017 zur Aufgabe. Insgesamt 12 Sektionen der Gesellschaft schrieben dazu eigens einen Call for Paper aus. Mit der vorliegenden Anthologie gilt es deutlich zu machen, wie konkret gerade auch über Bilder die Grenzen des je Eigenen, Anderen und Fremden verhandelt werden können.

Inhalt:

Martina Sauer, Ikonische Grenzverläufe. Szenarien des Eigenen, Anderen und Fremden im Bild: Eine Einführung, 4

Kunsthistorische Analysen und künstlerisches Projekt:

Barbara Margarethe Eggert, Das andere Geschlecht im Altarraum – exklusive Textilien als inklusive Medien Studien zum Gösser Ornat (1239-
1269), 7

Birke Sturm, Politik der Schönheit: Zur Konstruktion einer ›wissenschaftlichen‹ Bildästhetik schöner weiblicher Körper um 1900 am Beispiel des Gynäkologen Carl Heinrich Stratz, 22

Melis Avkiran, Das rassifizierte Fremde im Bild. Zur Genese differenzbildender Konzepte in der Kunst des 15. Jahrhunderts am Beispiel des Malers Hans Memling, 40

Leonie Licht, weiß zwischen schwarz zwischen weiß – Geschichten von
Identität im Bild, 75

Julia Austermann, Queere Interventionen im kommunistischen Polen
Krzysztof Jung und sein ›plastisches‹ Theater, 91

Sabine Engel, Tizians Porträt der Laura Dianti. Aneignung und Transformation zwischen Orient und Okzident, 111

Anna Christina Schütz, Osman Hamdi Beys. Türkische Straßenszene.
Der Teppich als Verhandlungsort kultureller Identitäten im ausgehenden 19. Jahrhundert, 146

Benjamin Häger/Claudia Jürgens, Ikonische Stadtstrategien. Das Fassadenplakat und die Musterfassade als Instrument machtpolitischer Repräsentation, 175

Irene Schütze, Fehlende Verweise, rudimentäre ›Markierungen‹: aufgeweichte Grenzverläufe zwischen Kunst und Alltag, 204

Stefan Römer, Interesse an und in einem Bildarchiv für Migrant/innen und
Flüchtlinge, 221

Theoriebildungen:

Viola Nordsieck, Von der Fähigkeit, einen Stuhl zu ignorieren.
A. N. Whiteheads Konzept der Wahrnehmung als symbolisierender Tätigkeit und die Art, wie wir Bilder als Bilder sehen, 239

David Jöckel, Mythos und Bild Roland Barthes’. Semiologie bildlicher
Stereotypisierung, 255

Kurzbiographien der Autorinnen und Autoren, 274

Impressum, 278

Quellennachweis:
TOC: IMAGE 28, 7/2018. In: ArtHist.net, 16.07.2018. Letzter Zugriff 24.10.2018. <https://arthist.net/archive/18711>.

Beiträger: Martina Sauer

Beitrag veröffentlicht am: 16.07.2018

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